„Sapere aude!
Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ Immanuel Kant, 1784
Virtuelle Maschinen haben viele Einsatzszenarien. Die nachfolgende Beschreibung dient in erster Linie der Dokumentation eigener Anwendungen und dem dabei Gelernten.
Ausgangspunkt: Debian 10/11 Basisinstallation (netinstaller, nichts ausgewählt)
Zielstellung: VM (mit Debian 11) erzeugen, Zugriff aus der VM auf das Netzwerk
Mit Darktable gibt es mittlerweile ein freies und plattformübergreifendes Programm, das tatsächlich das Zeug dazu hat, Adobes „Lightroom“ ernsthaft Konkurrenz zu machen, zumindest wenn man sich um Privatsphäre und den Schutz der eigenen Daten Gedanken macht (Lightroom gibt es nur noch als „Cloud-Lösung“) und ein Freund freier Software ist. Hier soll es zunächst um ein paar Hardwarevoraussetzungen und erste Schritte mit dem Programm gehen. Ein vollständigerer möglicher Arbeitsablauf wird später thematisiert.
Das JPEG-Format erfreut sich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit für Bilder und ist nach wie vor das Standard-Format für Fotos im Internet. Da man auf Webseiten aber nicht unbedingt immer die Bilder in voller Auflösung hinterlegen möchte (z.B. in einem Blog), stellt sich schnell die Frage nach Werkzeugen, um einen ganzen Stapel an Bildern automatisiert zu verarbeiten. Darüber hinaus ist es manchmal notwendig oder gewünscht, die Metadaten (EXIF etc.) in Bildern zu verändern, insbesondere dann, wenn in den EXIF-Daten die Orientierung des Bildes nach einer Drehung nicht aktualisiert wurde, was manchen Webbrowser (z.B. Safari) zu interessantem Verhalten führt. Wie so oft gibt es eine ganze Reihe kleiner Kommandozeilenwerkzeuge aus der Linux-Welt dazu.
Objektive gehören zumindest bei der Nutzung von Spiegelreflexkameras tendenziell zu den wertstabilen Anschaffungen, sind aber auch entsprechend teuer. Deshalb stellt sich immer wieder neu die Frage: Objektiv des Kameraherstellers oder doch lieber (und geldbeutelschonender) das Objektiv eines Drittherstellers wie Tamron oder Sigma? Dass die „klassische“ Weisheit, die Objektive von Drittherstellern reichten hinsichtlich Qualität und Auflösung nicht an jene der Kamerahersteller heran, nicht immer gelten muss, zeigt der Vergleich des Canon EF 2,8/100mm L IS Macro USM mit dem Tamron SP 2,8/90 DI Macro 1:1 VC USD (F017).
Wenn man eine Digitalkamera sein eigen nennt, die ihre Bilder nicht von Hause aus in Adobes DNG-Format ablegt, sondern in einem herstellerspezifischen Raw-Format, und (mal wieder) am Überlegen ist, wie denn ein sinnvoller Arbeitsablauf von der Speicherkarte bis zum gut gesicherten digitalen Bilderarchiv aussehen könnte, dann kommt man wohl an der Frage nicht vorbei: Alle Bilder in Adobes DNG-Format umwandeln oder nicht? Welche Vor- und Nachteile hat dieses Format? Was folgt daraus für die Praxis? Um es kurz zu machen: ein offenes, freies, herstellerunabhängiges Raw-Format wäre dringend notwendig, Adobes DNG erfüllt diesen Zweck (für mich) aber nicht, weshalb ich es nicht verwende.